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Führung und Reiseleitung

in Straßburg - Colmar - Elsass und in den Vogesen

sowie in Baden-Baden - Kaiserstuhl - Freiburg und dem Schwarzwald

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Blumen der Route des Cretes Unterwegs in den Vogesen - Entlang der Route des Cretes fährt man auf der schönsten Strecke der Vogesen. Man kommt in eine herrliche Landschaft mit wunderschönen Panoramen, sieht Kühe auf den Bergwiesen grasen und kann in urig-gemütlichen Bauerngasthöfen, den "Fermes", ein herzhaftes Melkeressen zu sich nehmen, das i.d.R. aus einer Münsterquiche, Bratkartoffeln mit Schäufele, Münsterkäse, Butter, Bergkäse und selbstgemachtem Speck besteht. Als Desserts gibt es Heidelbeerkuchen (die Hochweiden sind voller Heidelbeeren) oder einen "Siaskaas" (Süßkäse mit Rahm, Zucker und Kirschwasser), zu trinken gibt es Enzian und Vogelbeerschnaps.

 

Ein Tag in Straßburg und Kehl

bietet sehr viel: Faszinierende Metropole des Elsass, Grenzstadt, Europa-Stadt, Goethestadt, Weihnachtshauptstadt. Besuchen Sie die schönen und eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten wie die Mutter Elsass und die feindlichen Brüder, das Straßburger Münster und den herrlichen Orangerie-Park.

2004 war die Landesgartenschau Kehl - Straßburg, der "Zwei-Ufer-Garten", das "Rendez-vous am Rhein". Sie bot auf 56 Hektar Fläche sehr viel und ging wegen der Beteiligung Straßburgs wesentlich weiter als sonst: Eine dritte Rheinbrücke überspannt den Fluß seit 2003. Die Besucherzahlen: 695.269 Tageskarten und 13.370 Dauerkarten. Fast 200.000 Pflanzen schmückten allein die Kehler Seite über 1,4 km.

Auch nach der Gartenschau stehen z.B. das UFO ("Unbekanntes Forst Objekt") und der 44 Meter hohe Weißtannenturm, der neugestaltete Rosengarten und die Spielstraße. Die Straßburger Seite behielt die beeindruckende Wasserwand, ebenfalls eine Spielstraße, die "Rheinwellen" und jährlich neu gestaltete "temporäre" Gärten.

Fertiggestellt ist die 4. Rheinbrücke, die bis Mitte 2017 die Straßburger Tram nach Kehl führt

Angekommen in Straßburg, genießen Sie das einzigartige Flair der hübschen Fachwerkhäuser, historischen Gebäude, gepflegten Gärten, urigen Restaurants und eine Bootsfahrt auf der Ill. Erfahren Sie Interessantes über das berühmte Münster, hören Sie schaurige Geschichten über den Rabenplatz, sehen Sie die Zitadelle Ludwigs XIV. und den Palast Kaiser Wilhelms, das Europa-Parlament und das Schloß von Kardinal Rohan, den Alten Zoll sowie den drittgrößten Binnenhafen Europas, den Kehl-Straßburger Rheinhafen.

 

Amer Picon heißt auch "Picon Bière" und ist neben dem Wein das Getränk der Elsässer. Eigentlich ist das Amer ein Aperitiv - In ein Bierglas kommt ein kräftiger Schuß des Kräuter- und Mandarinenlikörs, dann wird mit würzigem Elsässer Bier aufgefüllt. Das Amer ist so beliebt, daß es auf den im Elsaß so häufigen Dorffesten noch häufiger als Wein konsumiert wird. Es schmeckt hervorragend zum Flammkuchen und zum Sauerkraut.
Die kaiserliche Universitätsbibliothek
Der Kaiserpalast wurde als Stadtwohnung für Kaiser Wilhelm II. von Deutschland gebaut, als Elsaß und Lothringen von 1871 bis 1918 zum Deutschen Reich gehörten. Heute sind die Internationale Rheinkomission und das Denkmalamt in dem klassizistischen "Palais du Rhin" untergebracht. Auf dem Platz der Republik vor dem Kaiserpalast steht das Denkmal der Mutter Elsaß.
Der Odilienberg - Schon vor über 3000 Jahren soll der heilige Berg des Elsaß besiedelt gewesen sein. Im 8. Jahrhundert gründete Odilia ein Kloster. Später wurde sie heilig gesprochen und heute ist sie Schutzpatronin des Elsaß. Die herrliche Anlage in 800 Metern Höhe bietet an vielen Tagen eine beeindruckende Aussicht bis zum gegenüberliegenden Schwarzwald, man sieht zuweilen das Straßburger Münster, den Kaiserstuhl und die Schweizer Alpen.

 

Die historische Altstadt um das Münster, das pittoreske Gerberviertel und ausgedehnte Parkanlagen laden zu idyllischen Spaziergängen ein, unzählige Geschäfte in der Innenstadt verführen zum Einkaufsbummel. Besonders schön ist es um das Münster und den Kleberplatz.

Genießen Sie die elsässischen Spezialitäten: Den hervorragenden elsässischen Wein, ein Glas Cremant d’Alsace oder ein kräftiges Amer Picon - die Bierspezialität - zum Flammenkuchen "Tarte Flambée" (der elsässischen „Pizza“), zum Bäckeoffe (dem typischen Ofengericht mit 3 Sorten Fleisch und saftigem Gemüse), zur üppig belegten Sauerkrautplatte, dem Hähnchen in Riesling oder dem Lachs auf Sauerkraut und Rahmsauce.

 

Klein Venedig - Colmar, die drittgrößte Stadt des Elsaß, blickt auf eine 2000-jährige Geschichte zurück. In der Altstadt begegnet man bunten Fachwerkhäusern, französischen Renaissancepalästen und mittelalterlichen Kirchen. Durch Colmar fließt die Lauch, an ihr entlang flaniert man durch die Gassen und man kann auch eine Bootsfahrt auf ihr unternehmen.
Kehl - Landesgartenschau - 56 Hektar Erlebnisse bot die Landesgartenschau 2004. Davon wurde vieles abgebaut, doch blieb noch eine Menge auf dem Gelände stehen, so dass sich ein Spaziergang am Rheinufer auf beiden Seiten wirklich lohnt.
Das Europa-Parlament - Im Herzen des Europaviertels steht dieses beeindruckende Gebäude. Es ist 60 Meter hoch, hat drei Parkdecks und 17 Etagen. In Ihm befinden sich 36 Konferenzsäle, 1334 Büros - Platz für über 700 Abgeordnete und über 3000 Angestellte. Komplett verglast, ist es durch eine Brücke über die Ill mit dem Abgeordnetenhaus verbunden. Der Hof kann fast immer besichtigt werden, Führungen im Innern des Parlaments sind lange vorher anzumelden.
Vogesen


Ein Tagesausflug ins Elsaß

ist ein Erlebnis! Durch das maisbestandene Ried kommt man zu den schönen Weindörfern entlang der elsässischen Weinstraße. Sie erkennen, dass König Ludwig XIV. das Elsass nicht umsonst einen "schönen Garten" nannte. Besuchen Sie die imposante Hochkönigsburg und den beeindruckenden Odilienberg, hören Sie seine Legende und genießen Sie bei schönem Wetter den einzigartigen Ausblick über die Rheinebene.

In einer typischen elsässischen Winstub lernen Sie die hiesigen Spezialitäten kennen. Kosten Sie bei einer Weinprobe Flammkuchen und Gugelhupf und erfahren dabei vom Winzer alles über den elsässischen Wein.

Sieben Sorten werden angebaut: Sechs Weiße (Riesling, Silvaner, Grauburgunder, Weißburgunder, Gewürztraminer und Muskat) sowie ein Rotwein, der Spätburgunder. Dazu kommt der Cremant - der elsässische Champagner - und der berühmte weiße Mischwein "Edelzwicker".

Daneben gibt es auch die Möglichkeit zu Käsereibesichtigungen für kräftigen Münsterkäse und cremigen Ziegenkäse mit Verkostung und Einkauf, hochgeistige Schnapsproben von Trester und Kirschwasser (und der Schnaps im Elsass hat 45°!) und Abstecher ins Lebkuchendorf, besuchen Sie die Chocolaterie an der Weinstraße mit zartschmelzenden Pralinen und hochwertiger Schokolade und Ihre Lieben zu Hause werden sich über Ihre Mitbringsel freuen!

Die Weinstraße, die wichtigste touristische Straße des Elsass, ist 160 Kilometer lang und an ihr liegen 101 Dörfer. Unbedingt besuchen sollte man Riquewihr, Kaysersberg, Obernai, Eguisheim und natürlich Colmar:

Riquewihr, die Perle des Elsass, wird jährlich von rund einer Million Touristen besucht. Neben einer schönen alten Bausubstanz locken unzählige urige Restaurants und kleine Geschäfte zum gemütlichen Bummeln durch die engen Gassen.

Kaysersberg, die Stadt Kaiser Barbarossas und des Münsterpredigers Johannes Geilers, liegt am idyllischen Flüsschen Weiss und wurde als Geburtsort Albert Schweitzers bekannt. Die Weiss fließt mitten durch den Ort, eine befestigte Brücke, Teile der Stadtmauer, eine romanische Kirche mit einem Abbild Barbarossas und der Statue des römischen Kaisers Konstantin, die mittelalterliche Burg sowie prächtige Fachwerkhäuser schmücken die Stadt.

Obernai liegt unweit von Straßburg unterhalb des Mont St. Odile und hat neben bunten Fachwerkhäusern einen beeindruckenden Belfried, ein prächtiges Renaissance-Rathaus, eine klassizistische Kirche, eine Vielzahl gemütlicher Cafés, urige Restaurants und einen blumenbepflanzten Wallgraben zu bieten.

Eguisheim wurde von den Franzosen zum schönsten Dorf Frankreichs gewählt - das muss man sehen.

Die drittgrößte Stadt des Elsass ist Colmar, so voller Flair und Sehenswürdigkeiten, dass man dort länger bleibt. Eindrucksvoll sind "Klein Venedig" und das Kopfhaus, die Markthalle und das Unterlindenmuseum mit dem berühmten Isenheimer Altar. Wenn Sie vor den bunten Fachwerkhäuschen in Colmar stehen, erfahren Sie Interessantes über Architektur und Schutzzeichen dieser besonderen Häuser.

Erleben Sie auch die Weindörfer Ribeauvillé und Bergheim, lernen Sie die nordelsässischen Städte Haguenau, und Weißenburg kennen, besuchen Sie die Töpferdörfer Soufflenheim und Betschdorf mit ihrer typischen Keramik, fahren Sie durch Seebach und Hundsbach, die Dörfer mit dem schönsten Blumenschmuck im Elsass und besuchen Sie den Dichterfürsten Goethe in der Straßburger Universität sowie im Dörfchen Sesenheim.

Auch eine Fahrt durch die Vogesen, dem wildromantischen Gegenstück unseres Schwarzwaldes, wird Ihnen gefallen. Sehen Sie eindrucksvolle Berglandschaften auf der Vogesenkammstraße Route des Cretes, entdecken Sie die besonderen Vogesenkühe und genießen Sie selbstgemachten Käse beim Melkeressen in im urigen Berggasthof, der "Ferme-Auberge". Hier können Sie bei einer Wanderung herrliche Seen und sogar Gemsen entdecken.

 

Haguenau Kirche
Die Orangerie, der größte Park Straßburgs wurde schon 1736 angelegt, als die Landgrafen von Hessen-Darmstadt von Bouxwiller nach Straßburg zogen und ihre über 100 Orangenbäume mitnahmen. Ein Spaziergang durch die Orangerie lohnt sich, es gibt viel zu sehen - mehrere Gartenanlagen, den Palais Josephine, einen See mit Felsen, einen Kleintierzoo und eine Bowlingbahn. Daneben ist hier auch das Nobelrestaurant "Burehiesel". Gegenüber der Orangerie befindet sich der Europarat.
Haguenau Stadtmauer - Das Nordelsaß, eine ganz andere Landschaft, leicht hügelig und mit den schönen Städten Haguenau und Weißenburg, dem Kloster Marienthal und Schloß Fleckenstein, dem Bannwald "Haguenauer Forst" und den Töpferdörfern Soufflenheim und Betschdorf.
Burehiesel


Der Schwarzwald...

steht dem Elsass in nichts nach. In Baden-Baden, die Stadt der berühmten Thermalbäder, können Sie Ihr Glück im Spielcasino wagen und in warmen Wasser entspannen. Besuchen Sie das idyllische Oberkirch mit einem Stopp auf seiner Burg und die pittoreske Altstadt von Gengenbach am Fuße des Schwarzwaldes im Kinzigtal. Dieses bietet neben einem mittelalterlichen Stadtbild auch die Möglichkeit, bei einem Schnapsbrenner ein zünftiges Vesper einzunehmen.

Fahren Sie entlang der Weinstraße, sehen Sie den hochgelegen und sagenumwobenen Mummelsee und lauschen geheimnisvollen Sagen und Legenden. Genießen Sie den herrlichen Ausblick vom Schauinsland und erleben Sie den romantischen Titisee im Herzen des Schwarzwaldes. Etwas abseits liegt die prächtige Kuppelkirche St. Blasien.

Sehr eindrucksvoll sind die Wasserfälle zu Allerheiligen, Triberg und Todtnau - und natürlich die Universitätsstadt und Breisgaumetropole Freiburg mit ihrem gotischen Münster, prächtigen Stadtvillen und der beliebten Universität. Die neugestaltete Universitätsbibliothek mit Ihrer verspiegelten Fassade muss man gesehen haben.

Selbstverständlich bietet Ihnen die deutsche Rheinseite ebenso anspruchsvolle kulinarische Spezialitäten und Weine wie die französische. Spätestens beim Essen werden Sie die enge Verwandtschaft zwischen Baden und dem Elsass entdecken.

In der Mitte zwischen Colmar im Elsass und Freiburg im Breisgau liegt der herrliche Kaiserstuhl mit seinen sonnendurchfluteten Weinterrassen. Ihringen und Breisach sind bekannt für besten Wein aus Riesling und Gutedel. Direkt hinter der Grenze liegt das von Vauban als Festung gebaute Neu-Breisach mit seinem sternförmigen, eingegrabenen Mauerring.

Der Schwarzwald, das deutsche Gegenstück zu den Vogesen bietet schöne Landschaften in intensiver Nutzung durch Holzwirtschaft. Während die Vogesen eher Weideland mit Mischwäldern sind, steht der Schwarzwald für Fichtenkulturen, Industrie und Holzwirtschaft. Beide haben jedoch eine Menge Burgen zu bieten. Fast alle sind Ruinen, meist schön gepflegt und gut zu besichtigen. An den Hängen finden sich Weinberge. Die badische Weinstraße mit ihrem Gewicht auf rotem Wein ist das Gegenstück zur elsässischen Weinstraße mit deren Schwerpunkt auf weißem Wein.


Kehl, die deutsche Nachbarstadt zu Straßburg, wurde vor rund tausend Jahren das erste Mal als ein Fischerdorf vor den Toren Straßburgs erwähnt. Über die Jahrhunderte hinweg war als Brückenkopf umkämpft. Der Kehler Bahnhof ist Reisenden als Durchgangsstation nach Frankreich bekannt, der Kehler Hafen bildet mit dem Straßburger Hafen den drittgrößten Binnenhafen Europas. 2004 richtete die große Kreisstadt mit 32.000 Einwohnern zusammen mit Straßburg die Landesgartenschau aus. Neben umfangreichen Pflanzanlagen wurde eine über 21 Millionen Euro teure Fußgänger- und Fahrradbrücke über den Rhein gebaut.

Dieses schmucke Häuschen ist eine ehemalige "ecluse" - ein Schleusenwärterhäuschen. Die vielen Schleusen an den beiden Kanälen Rhein-Rhone und Rhein-Marne wurden früher von Schleusenwärtern bedient. Heute fahren auf den Kanälen Hausboote, die man z.B. in Straßburg mieten kann und die Skipper bedienen die Schleusentore mittlerweile per Handzug selber. Die alten Schleusenwärterhäuschen sind heute oft Restaurants, mit wenigen Tischen und einer einfachen Speisekarte, aber garantiert familiär - echte Geheimtipps!
Fachwerkhäuser der Straßburger Altstadt Die schönsten Häuser befinden sich um das Münster, hier das Maison Kammerzell im Besitz der Münsterbauhütte, gebaut von einem Würzburger Kaufmann. Es ist heute ein Restaurant und Hotel. Weitere sehr schöne Häuser sind im Gerberviertel, dem "Quartier Tanneur", zu finden. Sie stehen entlang der Ill in einem der malerischsten Viertel Straßburgs.
Die neue Rheinbrücke Kehl - Straßburg  wurde für die Landesgartenschau 2004 gebaut und war zuerst unter dem Namen "Mimram-Brücke" bekannt, heute heißt sie  offiziell "Passerelle".


Es geht auch zu Fuß ...

Zum Wandern ist die Rheinebene mit den Vogesen im Westen und dem Schwarzwald im Osten ideal. Die Rheinauen sind idyllische Orte voller Wasser, verschlungener Wege und naturbelassenem Baumbestand. Manche, wie Taubergießen und die Rohrscholleninsel, stehen unter Naturschutz. Andere, wie die Robertsau, sind weitläufige Parkanlagen.

Oberhalb der Weinberge trotzen romantische Burgruinen seit Jahrhunderten der Zeit. Die imposantesten, wie die Hochkönigsburg, Ortenburg, Ramstein, Bernstein, Rappoltstein, Schauenburg, Geroldseck und viele, viele weitere Burgen warten auf den Wanderer. Der Aufstieg ist meist schweißtreibend und lohnt, wenn man die gewaltigen Ausmaße der einstigen Wehranlagen erkennt. Oft sieht man noch die alte Küche, mancherorts ein Gewölbe oder kann sogar einen Turm besteigen.

Wahrhaft grandios wird es in den Hochvogesen entlang des Col de la Schlucht, am Gazon du Faing, am Weißen und am Schwarzen See, ebenso im Schwarzwald an den Wasserfällen in Allerheiligen, Triberg und Todtnau, die man nur zu Fuß erleben kann.

Hier kommt man der Erdgeschichte zum Greifen nahe, auf Muschelkalk und Mergel folgt Sandstein und Schiefer und schließlich Granit und Porphyr. Hoch hinaus geht es am Karlsruher Grat und Grand Ballon. Hier ist man stundenlang in der Natur unterwegs und doch kann man an vielen Orten gemütlich einkehren und sich bei einem zünftigen Vesper stärken. Sogar Vulkane kann man sehen, denn drei von ihnen hat der Rheingraben bereits hervorgebracht und an einem Lavahang wird sogar Wein als Grand Cru angebaut.

Idyllisch und lieblich hingegen ist der Kaiserstuhl mit sanften Weinbergen und orchideenbestandenen Wiesen. An der Mondhalde sieht man den vulkanischen Ursprung des Minigebirges zwischen Vogesen und Schwarzwald, in den Hohlwegen im meterdicken Löss finden sich mediterrane Tiere und Pflanzen.

... und mit dem Fahrrad!

Dafür sind die Rheinauenwälder ideal: Sanft und eben, sowie gute Wege machen das Fahrradfahren zu einer gemütlichen Angelegenheit. Auch Straßburg ist eine Stadt, die man sehr gut auf diese Weise entdecken kann. Am besten sind die von Napoleon gebauten Kanäle, die zur Rhone und zur Marne führen, denn die ehemaligen Treidelpfade sind heute Fahrradwege, die Bäume, die den Kanal vor dem Austrocknen schützen, beschatten auch den Fahrradfahrer. Die Schleusenwärterhäuschen bezaubern als kleine und gemütliche Gaststätten.

 

Grandiose Ausblicke in den Hochvogesen

Weinberge im Kaiserstuhl
Am Rhein-Marne-Kanal
Die trutzigen Burgen im Elsaß

 

Die Weihnachtsmärkte in Straßburg, Colmar, Kaysersberg und Gengenbach

Das schöne Elsass ist die Heimat unseres weihnachtlichen Brauchtums. Seit 1570 findet in Straßburg der berühmte Christkindelsmärik statt, er ist der älteste Weihnachtsmarkt im alemannisch-deutschen Sprachraum. Im Jahre 1570 traten die Straßburger Protestanten gegen die katholische Tradition des Heiligennamens mit dem Christkindel an die Stelle des St. Nikolaus.

Vom prächtigen Münster bis zum Gerberviertel lädt Straßburg zum Flanieren und Staunen ein. Die Schaufenster prunken mit geschmückten Fassaden, es duftet nach Zimt und Gewürzen und von den Plätzen ertönen weihnachtliche Klänge. Weißer und roter Glühwein, gefüllte Krapfen, saftige Lebkuchen, knuspriges Flammkuchenbaguette, feurige Merguez und leckere Knackwürste machen den Rundgang zu einem kulinarischen Erlebnis.

Wegen seiner reichen Architektur wurde Straßburg von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Die in Stein gemeißelte Vergangenheit ist überall präsent, sei es Klassizismus und Mittelalter, Gotik und Romanik, Jugendstil und Art Deco, alles ist vertreten. Jedes Stadtviertel und jedes Bauwerk legen Zeugnis ab von der bemerkenswerten Geschichte seit der Übernahme der keltischen Festung Argentorate im Jahre 12 vor Christus durch die Römer. Straßburg vereint die Tradition mit der Moderne und bietet für jeden Geschmack etwas.

Straßburg am Abend

Erkunden Sie die Stadt am Abend - und zu Weihnachnten die vielen Weihnachtsmärkte bei einer historisch-kulinarischen Führung zu geschichtsträchtigen Plätzen, denn jeder Markt hat seinen besonderen Reiz. Die themengebundenen Märkte bieten regionale Spezialitäten, originelle Geschenkideen und traditionellen Weihnachtsschmuck an.

Der bekannteste Straßburger Weihnachtsmarkt, der Christkindelsmärik, liegt am Fuß des majestätischen Liebfrauenmünsters. Der Markt der elsässischen Spezialitäten auf dem Place des Meuniers wird von regionalen Kleinerzeugern betrieben. Der Markt der Heiligen Drei Könige ist im Gerberviertel und der Marché au Carré d’Or beim Temple-Neuf.

Auf dem Bahnhofsplatz findet man heimische Produkte und Kunsthandwerk. Das Kinderdorf erfreut die Kleinen mit weihnachtlichen Vorführungen, Märchen und spielerischen Aktivitäten. Der Markt der elsässischen Weihnachtsleckereien auf dem Platz Austerlitz zeigt den Geschmack der Region. Das Dorf der Solidarität auf dem Kleber-Platz überragt ein mächtiger, traditionell geschmückter Tannenbaum aus den Wäldern der Vogesen.

Während der Sommermonate im Juli und August

erstrahlt Straßburg in abendlichem Glanz. Ein Feierabendrundgang führt zu Plätzen, Monumenten und in versteckte Winkel und endet rechtzeitig zur beeindruckenden Ton- und Lichtshow am Straßburger Münster um 22 Uhr. In vielen kleinen Gaststätten und Bars kann man besondere Käsespezialitäten, selbstgebrautes Bier, Crepe und Pfannkuchen, Zitronentorte und Eclairs sowie knuspriges Baguette genießen. Ein geführter Rundgang ist etwas Besonderes, denn er zeigt die Stadt in einem ganz anderen Flair als am Tage.

 

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© Kuno Paulus / 08-Jan-2017